Der wiedergefundene Ehering

Der wiedergefundene Ehering
Herr Christen arbeitet in einer Hygienepapier Fabrik in Reinach. Vor Arbeitsbeginn legt er seinen ganzen Schmuck ab und bewahrt ihn in der Umkleidekabine in seinem Schliessfach auf. Seine schöne Uhr, das goldene Armband und vor allem der hochwertige, handgefertigte Ehering aus 18 Karat Gold, sind ihm sehr wichtig.

Kein Tag wie jeder andere

An einem Montagmorgen gehörte es zu seinen Aufgaben, die Papierrollen einer Produktionsmaschine auszuwechseln. Er war konzentriert am Arbeiten. Plötzlich hörte er ein ungewohntes Geräusch. Zuerst dachte er, dass sich ein Metallstück am Papier verklebt hatte. Das kam ab und zu vor. Er dachte sich also nichts dabei, denn das Geräusch machte sich auch nicht wieder bemerkbar.

Rund zwei Stunden später wurde er stutzig. Irgendetwas irritierte ihn. Sein Gefühl signalisierte ihm, dass etwas nicht stimmt. Immer wenn er so grübelte oder nachdachte, griff er ganz automatisch mit Daumen und Zeigefinger nach seinen Ehering und drehte ihn spielerisch ringsum. Das tat er auch diesmal. Doch da war kein Ehering mehr am Finger. Und plötzlich wurde ihm schlagartig klar, was passiert ist. Er hatte am Morgen vergessen den Ehering, in seinen Schrank in der Garderobe zu legen.

Das klimpernde Geräusch hatte sein Ehering verursacht, als er die Papierrollen wechselte. Vor Schreck bekam er ein ganz flaues Gefühl in der Magengegend. Er suchte überall nach dem Ring, doch dieser war längst in der Papierpresse gelandet. Schlussendlich gab er die Suche auf und informierte seinen Vorgesetzten und seine Arbeitskollegen. Falls jemand seinen Ehering doch noch finden sollte, würde er sich sehr freuen, ihn wieder zu bekommen. Doch insgeheim rechnete er nicht damit.

Ein Duplikat wird in Auftrag gegeben

Deshalb rief er noch am gleichen Abend bei uns im Geschäft an und erzählte, was passiert war. Er gab uns den Auftrag, nochmals den genau gleichen Ehering anzufertigen. Die Skizzen und alle Angaben, hatten wir archiviert. Denn der Ehering war ein wunderschönes Unikat, gefertigt von unserem Goldschmied in unserem Atelier.

Nach ein paar Tagen rief der Kunde aufgeregt an und sagte, dass ein Arbeitskollege den Ring tatsächlich gefunden habe. Der Ring lag hinter der Papierpresse und sah dementsprechend aus: Platt gedrückt, zerquetscht und verbeult.

Qualität macht sich bezahlt

Unser Goldschmied konnte den Ring wieder aufarbeiten. Jetzt sieht er aus wie neu. Beim Abholen sagte der glückliche Kunde, dass er mega happy sei, nun doch seinen „echten“ Ehering wieder tragen zu können. Er dankte uns auch für die damals sehr gute Beratung beim Aussuchen der Eheringe. Der Rat auf die Qualität der Eheringe zu achten, habe sich in vielerlei Hinsicht gelohnt. Denn wäre der Ring nicht aus 18 Karat Gold gewesen, so hätte er die Papierpresse definitiv nicht „überlebt“. Nun strahlt unser Kunde mit seinem Ehering um die Wette.

Auch wir sind sehr glücklich. Einmal mehr konnten wir unser handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Und ist der Kunde glücklich, dann sind wir es auch.

Das sind Erlebnisse, die uns lange in Erinnerung bleiben. Sie beweisen einmal mehr, wie viele Emotionen mit einem

verbunden sind. Schöne Schmuckstücke begleiten uns oft ein Leben lang und werden nicht selten an nachfolgende Generationen weiter gegeben.